zum Inhalt springenzur Navigation
Sofia Gubaidulina

Sofia Gubaidulina

Foto: 

Konzert

ERÖFFNUNGSKONZERT

Programm

Mitwirkende

Sofia Gubaidulina steht, wie Johann Sebastian Bach, «für den Zusammenhang des Rationalen und des Irrationalen», schrieb David Geringas im Oktober 2021 zum 90. Geburtstag der Komponistin in der FAZ. Sie selbst sagte anlässlich der Uraufführung ihres Orchesterwerks Der Zorn Gottes bei Wien Modern im Lockdown 2020, Musikfestivals seien «die wichtigste Form des Widerstandes der Menschheit gegen den geistigen Verfall überhaupt. Musikalische Tätigkeit ist enorm wichtig und heilend für die Welt.» Zur Festivaleröffnung 2022 bringt Matthias Pintscher bei seinem Debüt am Pult der Wiener Symphoniker dieses starke Statement live auf die Bühne.

Auch Matthias Pintschers neues Violinkonzert zeichnet einen Weg aus dem Lockdown – es basiert auf einem Solo für Leila Josefowicz, das im Streaming-Modus uraufgeführt wurde. Zu Tableau, Helmut Lachenmanns «‹Stellprobe› von magischen Requisiten», und György Kurtágs grandioser Stele in selten im Konzert zu erlebender Großbesetzung (übrigens erstmals bei Wien Modern nach der Uraufführung einer Vorab-Fassung durch Claudio Abbado 1994) an dieser Stelle nur so viel: unbedingt anhören.

Produktion Wien Modern
Koproduktion Wiener Symphoniker
Kooperation Wiener Konzerthaus