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Leila Josefowicz

* Mississauga (Kanada); lebt in New York

Violine

Leila Josefowicz nahm bereits als Kind Violinunterricht und studierte danach u. a. am Curtis Institute of Music in Philadelphia sowie bei Jaime Laredo, Joseph Gingold, Felix Galimir und Jascha Brodsky. Zu ihren wichtigsten Förderern zählten Seiji Ozawa und Sir Neville Marriner; weitere musikalische Vorbilder sind für die Künstlerin Nathan Milstein, Jascha Heifetz, Bronisław Huberman und Fritz Kreisler. Mit dem US-amerikanischen Pianisten John Novacek arbeitet sie seit 1985 eng zusammen und gab u. a. zahlreiche Liederabende weltweit. Ihre große Leidenschaft gehört der neuen Musik, der sie sich mit zahlreichen ihrer Programme widmet. Sie arbeitet u. a. mit Matthias Pintscher, Colin Matthews, Steven Mackey und Esa-Pekka Salonen, die ihr eigene Konzerte widmeten und mit deren Werken sie in den USA und in Europa tourte. Weitere wichtige Komponist:innen sind für sie John Adams, Luca Francesconi und Oliver Knussen, mit dem sie bis zu dessen Tod eng zusammenarbeitete. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren ihre Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem National Symphony Orchestra Washington, dem Tonhalle-Orchester Zürich sowie den Orchestern von Boston, Chicago, Cleveland und Philadelphia, wo sie mit Dirigent:innen wie Susanna Mälkki, Matthias Pintscher und John Adams auftrat. 2021 führte sie Matthias Pintschers neues Werk La Linea Evocativa auf und präsentierte weitere Abende ihrer Virtual Concert-Reihe, u. a. mit Reflection von Oliver Knussen und der Sonate für Violine solo von Bernd Alois Zimmermann. 2008 erhielt sie die renommierte MacArthur Fellowship, 2018 den Avery Fisher Prize.

Version 2022

Werke & Mitwirkungen

2022
  • ERÖFFNUNGSKONZERT

    Assonanza(2021 EA)- 28' (Violine)Der Zorn Gottes(2019)- 18' (Violine)Stele op. 33(1994)- 14' (Violine)Tableau(1988–1989)- 13' (Violine)
    29.10.2022 19:30, Wiener Konzerthaus, Großer Saal