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Mark Barden

* 1980 in Cleveland (USA); lebt in Berlin und Detmold

Komposition

Mark Barden studierte Komposition bei Lewis Nielson, Rebecca Saunders, Mathias Spahlinger, Jörg Widmann, Roger Redgate und absolvierte Abschlüsse am Oberlin Conservatory, an der Hochschule für Musik Freiburg und am Goldsmiths College London. Mark Barden komponiert Konzertmusik und Klanginstallationen mit und ohne Live-Musiker*innen. Seine Werke verstehen Klang als ein grundsätzlich physisches Phänomen. Indem er die Gewalt von Klangerzeugung betont − das Greifen, Schlagen und Kratzen –, lädt er das Publikum ein, nicht nur zuzuhören, sondern den Klang auch körperlich zu erfahren. Neuere Stücke verbinden Virtuosität mit geräuschbasiertem Klangmaterial und streben nach einer nach innen gewandten Komplexität, welche, ähnlich wie Mikroskop-Ansichten von Zellen oder Atomen, zugleich lebensbejahend und von einem schwindelerregenden Detailreichtum geprägt ist. Auftragswerke führender kultureller Institutionen und Festivals (u. a. Donaueschingen, Witten, Wien Modern, Goethe Institut) werden u. a. von Klangforum Wien, Ensemble intercontemporain, ensemble recherche, dem Mivos Quartett, KNM Berlin, ensemble mosaik, Nicolas Hodges und dem Arditti Quartet aufgeführt. Mark Barden erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. der Ernst von Siemens Musikstiftung, der GEMA, der Darmstädter Ferienkurse, der Akademie der Künste Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er ist Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Detmold. Seine Partituren sind bei der Edition Peters verlegt.

www.mark-barden.com