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Maria de Alvear

* 1960 in Madrid; lebt in Madrid und Köln

Komposition

Früh mit dem Bernd-Alois-Zimmermann-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet, studierte Maria de Alvear neues Musiktheater bei Mauricio Kagel. Seit 1998 arbeitet sie u. a. regelmäßig mit ihrer Schwester, der Videokünstlerin Ana de Alvear, wie auch mit Isaac Julien zusammen. Ihre meist interdisziplinär und multimedial angelegten Werke werden weltweit von renommierten Interpreten wie dem Ensemble Modern, Basel Sinfonietta, Ensemble Musikfabrik und dem Orchester des Hessischen Rundfunks u. v. a. aufgeführt. Sie arbeitet mit zahlreichen Solisten, Orchestern und Ensembles weltweit. Sie gab zahlreiche Konzerte in Europa den USA und Kanada, u. a. in der Glenn Gould Concert Hall (Toronto), im Lincoln Center (New York), bei den Donaueschinger Musiktagen, bei den Darmstädter Ferienkursen, im Festspielhaus Hellerau, an der University of Waterloo (Ontario), im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (Madrid) u. v. a. m. Zahlreiche Aufführungen wurden für TV- und Rundfunksendungen u. a. vom SWR, WDR, Arte und CBC/Radio-Canada aufgezeichnet. 1998 gründete sie den Musikverlag World Edition sowie 2003 die Zeitschrift KunstMusik. 2014 wurde Maria de Alvear mit dem Spanischen Nationalpreis für Musik in der Sparte Komposition ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung durch König Felipe VI und Königin Leticia von Spanien fand am 1. Juni 2016 in der Kathedrale von Palencia statt. 2017 wurde Maria de Alvear als neues Mitglied in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen.

www.mariadealvear.com