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Leonora Scheib

* 1992 in Wien; lebt in Wien

Szenische Einrichtung

Leonora Scheib arbeitet als Creative Producer, Produktionsleiterin und Regisseurin im Bereich des neuen Musiktheaters. Mehrfach holten sie gefragte Regisseure wie Keith Warner und Kasper Holten als Regieassistentin an renommierte Häuser wie das Theater an der Wien, die Königliche Oper Kopenhagen und die Opéra national du Rhin. 2018 übernahm sie die Leitung der Wiederaufnahme der Carmen auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele, wo sie mit der Uraufführung Wind 2021 auch ihr Regiedebüt gibt. Sie vollendete ihre individuellen Studiengänge der Musiktheaterwissenschaften in Wien mit einer Masterarbeit zur Disponierung zeitgenössischen Musiktheaters. Diese führte sie als Vortragende 2019 zur Opera Europa Conference nach Antwerpen und zu einem vom mica publizierten Artikel: More of the present?! The programming of recent and new opera. Es folgten ein postgraduales Zertifikat Cultural Management und ein Community Engagement Training. Mit Einführungsvorträgen, Programmhefttexten und dramaturgischer Produktionsberatung arbeitet sie wiederholt auch im Bereich der Dramaturgie. Von 2018 bis 2021 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute in der Sparte Kulturmanagement. Als Produktionsleiterin betreut sie Projekte mit Aron Kitzig beim Lausitz Festival (ZwischenWelten, Mahlers Lied von der Erde für Augen und Ohren, Haus des Schweigens), Uraufführungen mit dem Ensemble Modern (Frankfurt 2021) und die Stückentwicklung Oxytocin (Hamburg 2022). Seit Sommer 2020 ist Leonora Scheib auch als Co-Artistic Director und Creative Producer in der von ihr und Carmen C. Kruse gegründeten CIVIC OPERA CREATIONS (COCREATIONS) tätig, um gemeinsam neues Musiktheater zu produzieren, das im Gedankenaustausch zwischen Künstler*innen und Bevölkerung vor Ort entsteht.

www.cocreations.eu