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Ingrid Schmoliner

* 1978 in Villach; lebt in Wien

Stimme, Komposition

Bereits vor und während des klassischen Studiums am Landeskonservatorium Klagenfurt mit Hauptfach Klavier war Ingrid Schmoliners Musik geprägt von ihrem Interesse an improvisierter, experimenteller und zeitgenössischer Musik. Durch ihre präzise Klangforschung und Diversität am Klavier hat sie sich mit ihrem eigenwilligen, innovativen Spiel als Pianistin und Komponistin einen Namen gemacht. Sie arbeitet für international renommierte Bühnen als Interpretin, Improvisatorin und Komponistin. Durch die vielseitige Aus- und Weiterbildung in Stimmbildung, Obertongesang, Jazzgesang und Jodeln sang sie als Gastsolistin an der Grazer Oper in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Komponisten Hannes Kerschbaumer in der zeitgenössischen Oper Buio. Im Chorwerk Muata Erdn für acht Chorgruppen, drei Dirigenten, Perkussion und Alt solo in der Leitung von Franz Jochum schrieb der steirische Komponist Denovaire das Alt-Solo für Ingrid Schmoliner. Künstlerisch bewegt sie sich in den Genres neue Musik, experimentelle und improvisierte Musik, Avantgarde, Free Jazz, Folkfusion, Volksmusik. Neben ihren vielschichtigen Soloprogrammen wie MNEEM (UA Wien Modern 2019; GLICKA, карлицы сюита etc. entwickelt sie neue Werke in unterschiedlichen Kollaborationen, u. a. auch mit Film und Theater. Konstante Ensembles: WATUSSI (Pascal Niggenekemper, Joachim Badenhorst), PARA (Elena Kakaliagou, Thomas Stempkowski), NABELÓSE mit Elena Kakaliagou und GRIFF (Emilio Gordoa, Adam Pultz Melbye). Die Musik von NABELÓSE wurde von Didem Pekün (Buch, Regie, Produzentin) für den essayistischen Roadmovie Araf ausgewählt, der auf mehreren internationalen Filmfestivals präsentiert wurde. Auftragsarbeiten für Theaterproduktionen als Komponistin und Interpretin – u. a. Der Dibbuk (Theater Nestroyhof Hamakom Wien), Jackie (LAC Theater Lugano) – wie auch Stummfilmvertonungen. Seit 2010 Initiatorin und Kuratorin des jährlichen Festivals für gegenwärtige Musik und Kunstformen New Adits in Klagenfurt. Dozentin in den Bereichen Jodeln, Obertongesang, Improvisation, Instant Composing und erweiterte Spieltechniken am Klavier im In- und Ausland. Zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. Startstipendium für Musik (bm:ukk, 2011), Förderungspreis für Musik des Landes Kärnten (2013), Kompositionsförderung für den Liederzyklus to be given up (2016) sowie Förderungspreis für Musik der Stadt Wien (2018).

ingridschmoliner.klingt.org