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Christoph Herndler

* 1964 in Gaspoltshofen; lebt in Österreich

Komposition

Christoph Herndler studierte Orgel und Elektroakustik an der Musikuniversität Wien sowie Komposition bei Roman Haubenstock-Ramati. Er absolvierte Studienaufenthalte an der Stanford University, Kalifornien, am Department of Visual Art in San Diego und am Art Department in Claremont, Los Angeles. 1997 gründete er mit dem Ensemble EIS eine spartenübergreifende Projektgruppe, der zahlreiche namhafte Musikerinnen und Musiker angehören. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen bei grafischen und intermedialen Partituren, die sich auch in außermusikalischen Darstellungsformen realisieren lassen, Notationsobjekten, Musikinstallationen und Videoarbeiten sowie Kunst im öffentlichen Raum. Häufige Zusammenarbeit mit den Autoren Franz Dodel, Florian Neuner und Christian Steinbacher, mit der Künstlerin Mary Fernety und dem Künstler Markus Scherer sowie dem Architekturbüro Luger & Maul. Notationsobjekte, zuletzt: Vom Festen, das Weiche (2017; Format: 4820 x 820 x 820 mm; Material: Schwarzblech, 8 mm; Standort: Anton Bruckner Privatuniversität, Linz). 2018 gemeinsam mit Mary Fernety Prospektgestaltung der neu errichteten Franziskusorgel in Enns in Form einer Notation. Filmmusik nach Notationsgrafiken für Orgel, zuletzt zu Stabat Mater (2016), Gertrud und Tiederich (2018) sowie Heavy Metal Detox (2019) von Josef Dabernig. Publikationen, zuletzt: Der unfassbare Klang. Notationskonzepte heute (Hg. m. Florian Neuner. Wien: Klever 2015). Christoph Herndler erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2003).

www.herndler.net