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Kaija Saariaho

Kaija Saariaho

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Konzert

Webern Ensemble: Bhakti

Programm

Mitwirkende

Wie entsteht eine Stimmung? Was die eigenartige Fähigkeit der Musik anbelangt, mit nichts als klanglichen Mitteln Atmosphäre in den Raum zu zaubern, verbindet dieser Abend im Joseph-Haydn-Saal der mdw große Würfe: Das Streichquartett Nymphéa (Jardin secret III), die Seerose im verborgenen Garten, steht wie das kurz zuvor entstandene Ensemblestück Lichtbogen, am 27.11. bei Wien Modern zu hören für Kaija Saariahos bahnbrechende Arbeit an elektronisch erweiterten Klangpaletten für Streichinstrumente.

In seinem knapp einstündigen Opus magnum Bhakti, bereits 1993 in der Klangregie des Komponisten bei Wien Modern im Mozart-Saal zu hören, setzt Jonathan Harvey die elektronische Zuspielung im Sinne des «Dialogs, der Verwandlung, des Gedächtnisses, aber auch der Vorahnung und der Simultanübersetzung» ein, vor allem aber, um «über die Begrenzungen von Musikinstrumenten hinaus in universalere Dimensionen vorzustoßen».

Produktion mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
Kooperation Wien Modern

Die Aufführung des ursprünglich ebenfalls angekündigten 25-minütigen Werks von Georg Friedrich Haas, Wer, wenn ich schriee, hörte mich …, wurde im Zuge einer Anpassung des Pandemie-Präventionskonzepts unseres Produktionspartners (Begrenzung der Veranstaltungsdauer) leider am 17. September 2020 abgesagt. Wir bedauern die Programmänderung und bemühen uns um eine Aufführung des Werks in einer der kommenden Festivalausgaben.