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Gijsbrecht Roijé

* 1963 in Amsterdam; lebt in Amsterdam

Komposition

Gijsbrecht Roijé debütierte als Gitarrist 1985 während der International Ysbreker Guitarweek mit seiner Interpretation von Maurice Ohanas Si le jour parait …. 1987 wurde er beim Gaudeamus Vertolkersconcours, 1990 beim Printemps de la Guitare ausgezeichnet. Seine Kompositionen wurden u. a. von Quatuor Danel, Slagwerkgroep Den Haag, Ensemble Nuove Sincronie, Ivan Sokolov, Das Neue Ensemble, Avanti Chamber Orchestra, Ensemble Ricochet, Ensemble Contrechamps, Helen Bledsoe, Zephyr Kwartet und Nieuw Ensemble interpretiert und auf einer Reihe von Festivals präsentiert, darunter Musica Viva München, Wittener Tage für Neue Kammermusik, Musik 21 Festival und Internationale Ferienkurse für neue Musik Darmstadt. Fasziniert von den Ausdrucksmöglichkeiten erweiterter reiner Stimmung, konstruierte er eine Reihe akustischer mikrotonaler Instrumente. Eines davon, eine 2,70 Meter lange Basszither, ist auf der CD Improvisation zu hören, die in Zusammenarbeit mit dem Trompeter Marco Blaauw entstand. Sein Stück (ohne Titel) für 12 mikrotonal gestimmte Claves, Trommeln und Klavier wurde mit dem Willem-Pijper-Preis ausgezeichnet.