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Sofia Gubaidulina

CLAUDIO ABBADO
KONZERT: PORTRAIT
SOFIA GUBAIDULINA

Foto: 

Konzert

Claudio Abbado Konzert: Portrait Sofia Gubaidulina

Programm

  • Sofia GubaidulinaKonzert für Viola und Orchester (1996)
  • Der Zorn Gottes (2019  UA)
  • Stimmen ... Verstummen .... Symphonie in zwölf Sätzen (1986)

Mitwirkende

  • ORF Radio-Symphonieorchester Wien
  • Antoine Tamestit:Viola
  • Oksana Lyniv:Dirigentin

«Ein Übergang wie von kleiner Sekunde zu großer Sekunde ist banal und absolut nicht interessant. Aber wenn wir diesen zusätzlichen Raum haben, […] wird es wirkungsvoll. Damit bekommt die Form ein Gesicht.»

Sofia Gubaidulina, geboren am 24. Oktober 1931 im tartarischen Tschistopol und seit knapp 30 Jahren bei Hamburg lebend, erzielt mit subtilen Zwischentönen dramatische Wirkungen. Der außergewöhnliche Zugriff auf Farben, Emotionen, Ausdruck und Dramatik hat ihr nebenbei sogar höhere Hollywood-Weihen eingetragen – sie ist das älteste Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. 1989 war sie als allererste Komponistin bei Wien Modern zu Gast. 2020 widmen Wien Modern und RSO Wien ihr ein besonderes Porträt im Musikverein – mit Antoine Tamestit als Interpret des furiosen Soloparts im Violakonzert, der Dirigentin Oksana Lyniv im RSO-Debüt und dem mittlerweile fünften Versuch, Gubaidulinas neues Orchesterwerk Der Zorn Gottes zur Uraufführung zu bringen.

Produktion Wien Modern
Koproduktion RSO Wien