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Leo Hussain

* 1978 in Reading (England)

Musikalische Leitung

Leo Hussain studierte an der Cambridge University und der Royal Academy of Music in London und hat sich insbesondere als Mozart-Interpret, Kenner der Wiener Schule und Interpret großer Werke des 20. Jahrhunderts einen Namen gemacht.

Seine Opernkarriere begann er 2004 als musikalischer Leiter bei der English Touring Opera, es folgten u. a. Glyndebourne on Tour und Opera North. 2004 wurde er zum Generalmusikdirektor der Newbury Choral Society ernannt. Bei den Salzburger Festspielen assistierte er u. a. bei Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern (Pelleas et Melisande), Valery Gergiev und den Wiener Philharmonikern, Riccardo Muti (Otello, Die Zauberflote) sowie Yannick Nézet-Séguin (Romeo et Juliette), daneben an der Opéra National de Paris und beim Festival d’Aix-en-Provence. 2009 wurde er Generalmusikdirektor des Landestheater Salzburg; im gleichen Jahr debütierte er am Brüsseler Opernhaus La Monnaie/De Munt in einer Neuproduktion von György Ligetis Le Grand Macabre in der Regie von La Fura dels Baus.

Er gastierte an zahlreichen Opernhäusern, u. a. in London, Paris, Kopenhagen, Brüssel, Wien, Berlin, München, Frankfurt, Kopenhagen und Santa Fe, sowie bei renommierten Festivals wie Festival d’Aix-en-Provence, Salzburger Festspiele und Glyndebourne. Als Konzertdirigent arbeitete er u. a. mit BBC Symphony Orchestra und BBC Philharmonic Orchestra of Wales, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Orchester des La Monnaie, Indianapolis Symphony Orchestra, Bournemouth Symphony Orchestra, WDR Sinfonieorchester Köln und Orchestre Philharmonique de Luxembourg.

Seit der Spielzeit 2014/15 fungiert Leo Hussain als Generalmusikdirektor der Opéra de Rouen Normandie. Highlights der letzten Saison umfassten u. a. die Einladung an die Oper Frankfurt (Carmen), die Norwegische Nationaloper (La Cenerentola) sowie die langersehnte Rückkehr an das Royal Opera House Covent Garden in London, um dort Mozarts Zauberflöte zu dirigieren. Am Theater an der Wien dirigierte er zudem zuletzt Salome und Carmen. Für die Saison 2020/2021 sind u. a. Thaïs am Theater an der Wien, Pelléas et Mélisande am Théâtre du Capitole de Toulouse und The Snow Queen von Hans Abrahamsen (2019) an der Bayerischen Staatsoper in Planung.

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