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Staud, Johannes Maria

* 1974 in Innsbruck; lebt in Wien

Komposition

Johannes Maria Staud schrieb u. a. Orchesterwerke für die Berliner und Wiener Philharmoniker, das Cleveland Orchestra sowie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Ensemblewerke entstanden u. a. für Trio Catch, Klangforum Wien, Ensemble Modern, Ensemble intercontemporain und ensemble recherche.

2010/11 er Capell-Compositeur der Staatskapelle Dresden, 2013 Composer in Residence bei der Salzburger Mozartwoche, 2014 Composer in Residence beim Lucerne Festival. 2016−2017 widmete er sich großformatigeren Kompositionen. 2018 wurden Scattered Light für unbalanciertes und undirigiertes Orchester bei Wien Moden sowie die Oper Die Weiden an der Wiener Staatsoper uraufgeführt. Zuletzt standen neben einer Komposition für das Boulanger Trio ein neues Werk für Kammerorchester, beauftragt vom Münchener Kammerorchester und dem Collegium Winterthur, sowie Werke für den Perkussionisten Martin Grubinger, den Pianisten Rudolf Buchbinder und PHACE auf dem Plan.

Johannes Maria Staud bezieht für seine Musik immer wieder Inspiration aus anderen Künsten wie Literatur, Film und bildender Kunst. Dabei spürt er der Atmosphäre einer Geschichte bzw. den Emotionen nach, die ein Kunstwerk bei ihm auslöst. Auch Reflexionen über philosophische Fragen, gesellschaftliche Prozesse oder politische Ereignisse sind Anlass für seine kompositorische Arbeit.

Im Studienjahr 2015−2016 war Johannes Maria Staud Gastprofessor für Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw); seit 2018/19 ist er Professor für Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg.

Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen u. a. der Erste Bank Kompositionspreis, der Förderpreis des Ernst von Siemens Musikpreises, der Hindemith-Preis, der Preis für Musik des Landes Tirol, der Preis der Stadt Wien für Musik und der Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen.

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