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In nomine PPP

Foto: 

Konzert, Film/Video

Salon PHACE

Programm

  • Juri Giannini im Gespräch mit Stefano Gervasoni, Paolo Pachini und Nacho de Paz

Mitwirkende

Die erste von zwei großen Filmprojektpremieren mit PHACE: In Nomine PPP, eine musikalisch-filmische Cantata per Pier Paolo Pasolini, komponiert anlässlich seines 100. Geburtstags, ist eine Hommage an Werk und Leben des großen italienischen Künstlers und Intellektuellen und seine
politische und kulturelle Rolle in der italienischen und europäischen Gesellschaft der 1960er- und 1970er-Jahre. Der italienische Komponist Stefano Gervasoni vertont Poesie und Schriften Pasolinis zu einer großen Kantate, in die auch melancholische Zwischenspiele von Josquin Desprez rund um Klage, Trauer und Verlust einfließen und zu einem breiteren musikalischen Bindegewebe verwachsen (sozusagen eine déploration pour la mort de Pier Paolo Pasolini). In Anlehnung an Pasolinis anthropologische Vision erforscht das Auge der Kamera in Paolo Pachinis Video poetische Bilder des Menschen und der Natur, konterkariert von zeitgenössischen Medienströmen. Die eng verwobenen Interaktionen zwischen Musik und Bildern lassen dabei eine einzigartige Atmosphäre entstehen, in die die Wahrnehmung vollständig eintaucht und die sie restlos durchdringt. Aus der Hybridisierung der Sprachen entsteht ein zerrissener, manchmal aber auch versöhnlicher Ausdruck, eine Hommage an Pasolinis rauen Blick, dessen mäeutische Kraft die Dinge bloßlegt und – gerade heute in einer globalisierten Welt – jene Verflechtungen von Moderne und Tradition aufzeigt, für die der Dichter ein Prophet war.

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Weitere Termine

  1. 23.11.2022 19:30, STEFANO GERVASONI: IN NOMINE PPP, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal mehr

Produktion Wiener Konzerthaus und PHACE
Kooperation Wien Modern