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Oliver Uszynski

* 1998; lebt in Wien

Komposition

Im Alter von neun Jahren begann Oliver Uszynski, Klarinette zu spielen; kurz darauf folgten erste kompositorische Schöpfungen. Er war Jungstudent für Klarinette, u. a. bei Friederike Roth, sowie für Komposition am Julius-Stern-Institut in Berlin bei Anton Safronov und absolvierte Meisterkurse u. a. bei Karl Leister, Sabine Meyer und Wenzel Fuchs. Seit 2017 studiert er Klarinette bei Reinhard Wieser und Komposition bei Dirk D’Ase an der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Oliver Uszynski beweist mit seinen Kompositionen ein weit gefächertes Repertoire mit dem Anspruch einer mitreißenden Tonsprache. Diese reicht von zu Tode betrübt bis himmelhoch jauchzend, versucht aber immer, den seriösen Nerv zu treffen, ohne brav zu wirken. Er experimentiert mit klassischen Mustern und Formen und interpretiert diese in einer zeitgemäßen und revolutionären, persönlichen Art. Sein erstes Streichquartett wurde von Mitgliedern der Berliner Philharmonie im Rahmen des Projekts Opus One uraufgeführt; seine Werke der letzten Zeit umfassen u. a. ein Stück für Klarinette solo (Täuschung), ein Duo für Klarinette und Klavier (Unifikation), eine Kammeroper (Vom Fischer und seiner Frau), ein Klarinettenkonzert, Kammermusikstücke (Eine Nacht in Varna), Elegie für Kontrabass und Klavier sowie Werke für Orchester (2 Sinfonien, Trance Rhapsodie). Oliver Uszynski erhielt mehrere Auszeichnungen, u. a. war er siebenfacher Preisträger beim Wettbewerb Jugend komponiert und wurde für die Musiktheatertage Wien nominiert; als Klarinettist war er Preisträger bei des Rising Star International Competition. 2020 gewann er außerdem im Wiener Musikseminar den 1. Preis und schloss 2021 seinen Bachelor in Klarinette mit Auszeichnung ab.