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Ensemble Phoenix Basel

Christoph Bösch – Flöte | Antje Thierbach – Oboe | Toshiko Sakakibara − Klarinette 1 | Benjamin Pellagi – Bassklarinette | Raphael Camenisch − Saxofon 1 | Amit Dubester − Saxofon 2 | Povilas Bingelis – Fagott | Lucas Rößner – Kontraforte | Aurélien Tschopp − Horn | Simon Blatter − Trompete | Antonio Jimenez Marin – Posaune | Daniel Stalder – Schlagzeug | Denis Linnik − Klavier | Friedemann Treiber − Violine 1 | Daniel Hauptmann − Violine 2 | Dominik Klauser − Viola | Benedikt Böhlen − Violoncello | Aleksander Gabrys − Kontrabass

1998 vom Dirigenten und Pianisten Jürg Henneberger, dem Flötisten Christoph Bösch und dem Schlagzeuger Daniel Buess gegründet, gehört das Ensemble Phoenix Basel zu den wichtigsten Ensembles für zeitgenössische Musik in der Schweiz und ist mit einer eigenen Reihe im Gare du Nord Basel beheimatet. Es pflegt neben dem gängigen Repertoire neuer Musik bewusst ungewöhnliche Formen der Zusammenarbeit, wobei ein Schwerpunkt auf der offenen Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus den Bereichen Noise, Soundart, Free Improv und Electronica liegt. Hierbei kam es zu Kollaborationen u. a. mit Phill Niblock, John Duncan, Kasper T. Toeplitz, Zbigniew Karkowski, Maja S. K. Ratkje, Jérôme Noetinger, Z’EV und Robert Piotrowicz. Zahlreiche internationale Konzertreisen führten das Ensemble u. a. zur Biennale di Venezia, zum Lucerne Festival, zu den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik, zum Warschauer Herbst, zu den Klangspuren Schwaz, zum 2011 BEAMS Electronic Music Marathon in Boston, zum Festival Centro Histórico México und an das Teatro Colón in Buenos Aires. Das Ensemble Phoenix Basel wurde 2003 mit dem Thies-Knauf-Ensemblepreis für neue Musik und dem Europäischen Kulturpreis der Stiftung Pro Europa sowie 2004 und 2006 mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet. 2014 wurde es für den ersten Schweizer Musikpreis des Bundesamts für Kultur nominiert.