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Aleksandra Gryka

* 1977 in Warschau; lebt in Warschau

Komposition

Aleksandra Gryka studierte von 1998 bis 2003 Komposition bei Krystyna Moszumańska-Nazar sowie elektroakustische Komposition bei Magdalena Długosz und Marek Chołoniewski an der Musikakademie Krakau (Abschluss mit Auszeichnung) und besuchte zahlreiche internationale Kurse und Workshops, u. a. von IRCAM/ACANTHES in Krakau und Helsinki, Buckow und Reichenau (im Rahmen der isa − Internationale Sommerakademie PragWienBudapest). Sie zählt heute zu den bekanntesten polnischen Komponistinnen neuer Musik. Ihre Kompositionen sind wesentlich von den Naturwissenschaften beeinflusst, insbesondere von der Quantenphysik; eine besondere Inspirationsquelle ist für sie aber auch Literatur, einschließlich Science-Fiction. Ihre Werke werden in Europa und den USA auf renommierten Festivals aufgeführt, u. a. beim Warschauer Herbst, bei Musik in Katowice, Sacrum Profanum und Audiokunst in Krakau, Musica Polonica Nova in Breslau und Instalakcje in Warschau. Seit 2005 schreibt sie Musik für Theater, u. a. in Warschau, Breslau, Toruń, Częstochowa, Koszalin, Stettin, Zielona Góra, Łódź und Krakau. 2012 gewann sie einen Preis beim 12. Festival für zeitgenössische dramatische Kunst Rzeczywistość Przedstawiona (Konstruierte Realität) in Zabrze für ihre Musik für die Theaterproduktion Trash Story (Regie: Marcin Liber). Ihre Opern und Ballette werden seit 2006 im Grand Theatre-Polish National Opera aufgeführt. Aleksandra Gryka arbeitet mit zahlreichen Interpret*innen neuer Musik zusammen, darunter mit der Berliner Gruppe NOVOFLOT, dem Asasello Quartett aus Köln, dem Schlesischen Quartett und den Ensembles Nonstrom, an_ARCHE NewMusicEnsemble, Kwartludium und Kwadrofonik sowie mit Gośka Isphording und Barbara Kinga Majewska. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. in Polen, Deutschland und den USA.