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PHACE

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Konzert

PHACE: Tunes

Programm

  • Johannes Maria StaudAm Horizont (… schon ganz woanders …). Musik für zehn Instrumente und Zuspielung (2020) - 11'
    Kompositionsauftrag von PHACE und Osterfestspiele Tirol, mit Unterstützung von Wiener Konzerthaus und SKE
  • Wolfram Schurigkokoí (2020 UA) - 20'
    Kompositionsauftrag von Wien Modern und PHACE, mit Unterstützung von SKE
  • Kaija SaariahoLichtbogen (1985–1986) - 19'
  • Iris ter SchiphorstBreaking (2012) - 14'
  • Franck BedrossianSwing (2009) - 23'

Mitwirkende

Im Konzert Tunes verflechten sich Linien und Spuren, Erinnerungen und Bedeutungen zu beeindruckenden Klanggewölben: Iris ter Schiphorsts Breaking für verstärktes Ensemble, Sampler und Live-Elektronik bezieht sich auf den Kultfilm Breaking the waves von Lars von Trier, eine Liebesgeschichte von düsterer, brutaler Schönheit. Der Ruf des Phyllobates terribilis (Schrecklicher Blattsteigerfrosch), in dessen Gift die kolumbianischen Emberá ihre Blasrohrpfeile tränkten, dient als Grundmaterial für den Oboenpart in Wolfram Schurigs Werk; kokoí für Oboe und Ensemble zeichnet ein Bild der Ambivalenz von makelloser Schönheit und Tod. Kaija Saariahos Lichtbogen, inspiriert von den Polarlichtern des arktischen Nachthimmels, breitet traumhaft, vergänglich und nahezu bewegungslos ein spektrales Klangnetz in lebendigen Farben aus. Franck Bedrossians Swing schickt einschlägig konnotierte Elemente der Jazzmusik in ein Wechselspiel der Klangidentitäten. Johannes Maria Staud blickt mit seinem neuen Ensemblestück Am Horizont (… schon ganz woanders …) auf ein eigenartiges Sehnsuchtskonstrukt: Wenn ich jemals am Horizont ankommen sollte, wäre dieser schon wieder ganz woanders … (PHACE / Wien Modern)

Iris ter Schiphorst

Iris ter Schiphorst

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Kaija Saariaho

Kaija Saariaho

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Markus Sepperer

Markus Sepperer

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PHACE

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Wolfram Schurig

Wolfram Schurig

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Produktion Wien Modern, PHACE und Wiener Konzerthaus