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Nava Hemyari

* 1993 in Teheran; lebt in Wien

Komposition

Nava Hemyari studierte von 2012 bis 2017 Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) bei Wolfgang Suppan und von 2012 bis 2020 elektroakustische Komposition bei Karlheinz Essl. Daneben besuchte sie u. a. Workshops bei Klaus Lang, Beat Furrer und George Friedrich Haas.

Bereits während des Studiums komponierte sie ein Stück für Orgel, das Wolfgang Kogert in der Wiener Hofburgkapelle aufführte. Seit 2015 arbeitet sie auch mit ihrer Stimme (Sopran), für die sie eine Reihe von Stücken schrieb und selbst aufführte. Sie sang zudem in Aufführungen von Kolleg*innen.

Ihr besonderes Interesse gilt der spekulativen Natur der Musik, die, ohne Sprache und Bilder, eine umfassende Interpretationsbreite aufweist, wobei sie in letzter Zeit auch für ihre Kompositionen bewusst mit Sprache und Bild arbeitet, um so etwa auch auf andere Weise Einfluss auf das Publikum zu nehmen.

Für ihre Werke für Stimme nutzt sie so etwa Text auch auf einer rein formalen Ebene, etwa als strukturierendes Element ihrer Kompositionen, indem sie unter anderem nach Soundfarben sucht, die konzeptuell zu den gewählten Texten passen.

Sie schrieb drei Kurzfilme, bei denen sie auch Regie führte, sowie ein Musikvideo. Ihre Werke und Installationen wurden u. a. im Rahmen der VLAK-Gala, im Wiener Konzerthaus, echoraum, Salzburger Künstlerhaus, Schoenberg Center Wien und auf Radio Ö1 präsentiert.