zum Inhalt springenzur Navigation

Werner Dafeldecker

* 1964 in Wien; lebt in Berlin

Komposition, Kontrabass

Werner Dafeldecker studierte zwischen 1982 und 1985 Kontrabass am Konservatorium in Wien. Er ist seit 1986 als freischaffender Musiker, Komponist und Klangkünstler tätig. 1992 gründete er das Ensemble Polwechsel und das Label Durian Records. Im Rahmen umfangreicher spartenübergreifender Projekte und Aufführungen in den Folgejahren galt sein Hauptinteresse der Erweiterung instrumentenspezifischer Spieltechniken sowie der Verknüpfung und Manipulation akustischer Instrumente mittels Computertechnologie und anderen elektronischen Formaten. Es entstanden grafische Partituren für Solist*innen und Ensembles. Seine Arbeiten werden oftmals von außermusikalischen Einflüssen wie Architektur, Wissenschaft oder Film abgeleitet bzw. inspiriert.

In den letzten Jahren konzentriert er sich auf ortsspezifische Projekte, Feldaufnahmen, der Arbeit mit natürlichen Umgebungsgeräuschen und ihren synthetischen Varianten. In diesem Zusammenhang entwickelte er ein umfangreiches Tonarchiv, es entstanden elektroakustische Stücke für Radio und Film sowie weitere Medienarbeiten. Rund 70 Tonträger dokumentieren seine künstlerische Entwicklung.

Aufführungen und Ausstellungen: Wittener Tage für neue Kammermusik, Contemporary Arts Museum Houston, MaerzMusik Berlin, Sound Field Festival Chicago, Wien Modern, Hörgänge Wien, Sammlung Essl, Centre Pompidou Paris, Steirischer Herbst Graz, What is Music Festival (Australien), International Music Festival Vancouver, LMC Festival London; Dundee Media Festival, Ultraschall Berlin, Salzburger Festspiele; Liquid Architecture Festival (Australien), Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, Serralves Festival Porto, ZKM Karlsruhe, Museum of Contemporary Art Zagreb, Museo Reina Sofia Madrid, Oslo Kammermusikkfestival, Mikromusik Berlin, Borealis Festival Bergen; Klangspuren Schwaz; Transmediale Berlin, Akademie der Künste Berlin, SWR, ORF.

Filmmusiken (Auswahl): Laborat (Guillaume Cailleau); Film.ist 7−12 (Gustav Deutsch); Tramas (Augusto Contento).

Vorträge und Workshops: Facultad de Bellas Artes der Universidad Complutense de Madrid, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Wesleyan University Connecticut, RMIT University Melbourne, Edith Cowan University Perth u. a.

Preise und Stipendien: Österreichisches Staatsstipendium für Komposition (1994); Förderungspreis der Stadt Wien (1999); DAAD-Stipendium (Berlin 2002); Silberner Bär der Berlinale 2014.

www.dafeldecker.net

Aktuelle Produktionen