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Silvia Tarozzi

* 1975, Bologna; lebt in Vignola (Italien)

Violine, Stimme

Die mündliche Übertragung von Musik und die Form, die durch ein tiefes Eintauchen in den Klang entsteht, gehören zu den besonderen Merkmale der musikalischen Forschung der Geigerin und Improvisatorin Silvia Tarozzi und finden ihren spezifischen Ausdruck in verschiedenartigen Kooperationen mit Komponist*innen wie Éliane Radigue, Pauline Oliveros, Pascale Criton, Cassandra Miller, Martin Arnold, Pierre-Yves Macé oder Philip Corner.

Silvia Tarozzi tritt regelmäßig als Solistin und in Kammermusikensembles bei Festivals und an renommierten Veranstaltungsorten in Europa, Nordamerika, Kanada und Mexiko auf und ist Teil des französischen Ensembles Dedalus, das Auftragswerke für Christian Wolff, Alvin Lucier, Phill Niblock, Jürg Frey, Michael Pisaro, Sébastien Roux, Catherine Lamb interpretiert und aufgenommen hat. Seit 15 Jahren arbeitet sie zudem mit der italienischen Cellistin Deborah Walker, mit der sie auf zahlreichen internationalen Festivals zu Gast war.

Als Komponistinnen arbeitet Silvia Tarozzi mit einem besonderen Fokus auf kollaborative Kompositionsprozesse mit anderen Musiker*innen/Komponist*innen. 2017 erschien EXTREEMIZMS early and late gemeinsam mit dem Komponisten Philip Corner und dem Harfenisten Rhodri Davies; 2020 veröffentlichte das Label Unseen Worlds mit Mi specchio e rifletto eine CD mit Kompositionen der Künstlerin. Mit dem von ihr gegründeten Piccolo Coro Angelico in Bologna arbeitet Silvia Tarozzi mit Kindern an Gesangs- und Musikprojekten.

www.silviatarozzi.it

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