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Pia Palme

* 1957 Wien; lebt in Wien

Idee, Konzeption, Komposition, Text

Pia Palme hat Musik, Mathematik und Geometrie in Wien studiert, war lange als Lehrkraft in Donaustadt und Floridsdorf tätig sowie als professionelle Oboistin und Blockflötistin erfolgreich. An der University of Huddersfield promovierte sie 2017 im Fach Komposition bei Liza Lim und Monty Adkins zum Thema The noise of mind: a feminist practice in composition.

Die brennenden künstlerischen Fragen blieben für sie dieselben, als sie ihren Weg auf dem Gebiet der experimentellen und zeitgenössischen Musik weiterführte. In ihren Arbeiten stellt sie konsequent die Fragilität und Räumlichkeit von Klang und Musik in den Vordergrund. Dabei ist die Wahrnehmung des Hörens zentral: Das Ohr dient als Mittel zur Verortung von Klängen im Raum; mit dem Ohr findet Pia Palme auch ihren Platz als Komponistin in der jeweiligen Umgebung, Kultur und Gesellschaft. In diesem Sinn experimentiert sie mit der menschlichen Stimme und ihrer verletzlichen Körperlichkeit, um das Format Musiktheater als Teil der Natur zu untersuchen.

Derzeit setzt Pia Palme als Komponistin und Forscherin ihre musikalische Suche nach Erkenntnis an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) fort; sie leitet das PEEK-Projekt On the fragility of sounds zur Erforschung von Musiktheater und Komposition aus der Sicht der künstlerischen Praxis. Unterstützt von der Kulturarbeiterin und Musikologin Christina Lessiak und in Zusammenarbeit mit einem hochkarätigen internationalen Netzwerk wird der Vorgang der Komposition als ein politischer Prozess durchleuchtet.

Pia Palme ist darüber hinaus als gefragte Musikerin vielfältig tätig - sie improvisiert, filmt, schreibt, lehrt, kuratiert und publiziert.

www.piapalme.at

fragilityofsounds.org

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