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Han-Gyeol Lie

* 1982 in Marburg an der Lahn (Deutschland); lebt in Wien und Slowenien

Klavier

Han-Gyeol Lies Ausbildung führte durch verschiedene Klavierschulen: Beginnend bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover folgten Studien bei Klaus Hellwig (Universität der Künste Berlin), Anatol Ugorski (Hochschule für Musik Detmold) und Pierre-Laurent Aimard (Hochschule für Musik Köln). Auf Rat ihres Mentors Paul Badura-Skoda zog sie 2008 nach Wien, wo sie u. a. als Assistentin von Roswitha Heintze an der Universität für Musik und darstellende Kunst (mdw) tätig war.

Ihre Debütkonzerte gab sie in der Berliner Philharmonie. Gemeinsam mit Gabriele Geml ist Han-Gyeol Lie Gründerin und Vorstand von .akut – Verein für Ästhetik und angewandte Kulturtheorie, der gleich einem geistigen Handwerksbetrieb mit hohem Aufwand wenige Veranstaltungen pro Jahr durchführt. 2017 gab sie gemeinsam mit Gabriele Geml im Metzler Verlag das Buch «Durchaus rhapsodisch». Theodor Wiesengrund Adorno: Das kompositorische Werk heraus, über das sie 2015 ein konzertantes Symposion veranstalteten.

Seit 2019 arbeitet sie an tonartlich strukturierten Aufführungen von Schuberts späten Klaviersonaten, die bis 2022 als Konzertserien Schubert im Spektrum der Tonarten in Koproduktion mit dem Wiener Volksliedwerk (zuletzt in Kooperation mit Wien Modern 2019) und Parallel encounters (zuletzt im Tanzquartier Wien innerhalb der Produktion E N C HA N T É E S von Alix Eynaudi, 2019) zu hören sein werden.

Regelmäßig hält sie musiktheoretische Vorlesungen, u. a. an der Litauischen Akademie für Musik und Theater Vilnius und am Sandberg Institute – Department of Fine Arts in Amsterdam. Die Pianistin und Kuratorin lehrt an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

www.vereinakut.at

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