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Axel Seidelmann

* 1954 in Linz; lebt in Wien und Prag

Komposition

Ursprünglich wollte Axel Seidelmann Architekt werden, doch nach Studien an der Wiener Musikhochschule (Komposition, Dirigieren, Violine, Klavier, Musikpädagogik) und an der Universität Wien (Geschichte, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte) wirkte er zunächst als Violin- und Mittelschullehrer, Dirigent und Ensembleleiter sowie als Veranstalter von Konzertreihen zeitgenössischer Musik (Wiener Musikforum) und war Vorstandsmitglied des Österreichischen Komponistenbunds und der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM).

Sein kompositorisches Schaffen umfasst Bühnenwerke, Orchester- und Ensemblewerke, Chor- und Kammermusik, aufgeführt im In- und Ausland durch RSO, Brucknerorchester Linz, NÖ. Tonkünstlerorchester, Sinfonieorchester Breslau, Neue Oper Wien, Mitglieder der Wiener Sinfoniker, Wiener Kammerorchester, Ensemble EXXJ, Ensemble «die reihe», Koehne Quartet u. v. a. m.

Seit 1988 ist er Lehrer für Harmonielehre/Kontrapunkt an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Er gründete dort die Studienrichtung «Tonmeister», wurde 2002 zum Ordinarius berufen und war bis 2006 Vorstand des Instituts für Komposition und Elektroakustik. Er ist außerdem Autor von Lyrik und Erzählungen.

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