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Betsy Jolas

Betsy Jolas

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Konzert

ARDITTI QUARTET
JOLAS X KURTÁG

Programm

  • Betsy Jolas: Quartett Nr. 3 für Streicher (1973) - 17'
  • Quartett Nr. 8 für Streicher »Topeng« (2019) - 13'
  • —
  • György Kurtág: Six Moments Musicaux op. 44 (2005) - 14'
  • Aus der Ferne III (1991) - 3'
  • Aus der Ferne V (1999) - 4'
  • Officium breve in memoriam Andreæ Szervánszky op. 28 (1988–1989) - 12'
  • Clov's last Monologue (2014) - 3'
  • Hommage a Mihály András. Zwölf Mikroludien op. 13 für Streichquartett (1977–1978) - 12'
  • Arioso. Hommage à Walter Levin 86 in Alban Bergs Manier (2009) - 3'
  • Streichquartett op. 1 (1959) - 14'

Mitwirkende

Über das «Altern der Neuen Musik» wurde vermutlich erstmals 1954 laut nachgedacht. Es war jahrzehntelang prägend für diesen Kunstbereich, wie diese Auseinandersetzung mit dem Altern damals vonstatten ging: Kurz und zugegebenermaßen polemisch zusammengefasst, erklärt Theodor W. Adorno (*1903) in dem gleichnamigen Text der jungen Generation um beispielsweise Pierre Boulez (*1925), was sie alles falsch macht. Die Fragen, wie unterschiedliche Generationen miteinander umgehen, wie Lernen und Verjüngung zum Teil des großen Ganzen werden, wie Wege zu einer guten Balance ausschauen könnten im Blick auf Generationen, Gender u. v. m., stehen 2026 unübersehbar im Raum; nicht nur im Zusammenhang mit dem Festivalthema Ökosysteme, sondern auch wegen der im Bereich der neuen Musik spürbar zunehmenden Häufung hoher runder Geburtstage. Zwei noch lebenden Hundertjährigen widmet sich an diesem Abend im Mozart-Saal das Arditti Quartet: Betsy Jolas, die auch mit Orgelwerken im Festival zu hören ist ( 03.11. 21:15), und György Kurtág, dessen gesamtes Streichquartettschaffen an diesem Abend erklingt.

Produktion Wien Modern