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Parham Behzad

Komposition

* 1994 in Teheran; lebt in Salzburg

In seinen Arbeiten behandelt Parham Behzad musikalische Einheiten als nicht-hierarchische Systeme, die sich weiterentwickeln, interagieren und neu organisieren können. Anstatt Form als feste Struktur vorzuschreiben, schafft er Bedingungen, unter denen Form durch systemische Wirkmacht, Partizipation, Zirkulation und Wiederverwendung entsteht – oder scheitert. Ausgehend von einem ökologischen Verständnis von Komposition betrachtet er Technologie als ein Umfeld, das Interaktion und Vermittlung bedingt. In seinen Werken stehen individuelle und kollektive Handlungsmächte in einem ständigen Wechselspiel, wodurch sich musikalische Prozesse eher durch Interaktion als durch zentralisierte Steuerung entfalten können.
Seine Werke wurden international in Deutschland, Österreich, Spanien, Ungarn und im Iran aufgeführt, unter anderem beim Internationalen Festival für zeitgenössische Musik in Teheran und im Budapest Music Center – Sound Dome. Seine Musik wurde vom NAMES Ensemble, dem Ensemble Mosaik, dem Ensemble PHACE, dem Schallfeld Ensemble, dem LUX:NM Ensemble und dem ARCO Ensemble bei Festivals wie dem aspekteFESTIVAL, dem LIMINA Festival und dem UpToThree Festival aufgeführt.
Er absolviert derzeit sein Masterstudium in Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg bei Laure M. Hiendl. Zuvor studierte er Komposition bei Stephan Winkler, Arnulf Hermann und Gilbert Nouno an der Barenboim–Said-Akademie in Berlin. Er nahm an Meister:innenkursen bei Rebecca Saunders, Olga Neuwirth, Lisa Streich, Chaya Czernowin, Georg Friedrich Haas und Gordon Kampe teil.

Version 2026

Werke & Mitwirkungen

2026
  • MOZARTEUM X WIEN MODERN

    Nothing Makes Itself für Flöte, Klarinette und 8.2 Kanal Live-Elektronik(2026 UA)- 12' (KomponistIn)
    21.11.2026 20:15, Reaktor