Emily Hehl
(sie/ihr) Inszenierung
* 1999 in Wangen im Allgäu; lebt in München und Wien
Emily Hehl ist Regisseurin und Musikerin. In ihrer Arbeit rückt sie die sinnliche und physische Dimension des Musiktheaters ins Zentrum. Ihre Inszenierungen bewegen sich zwischen Konzert, Oper und performativer Kunst und stellen alle Beteiligten konsequent auf Augenhöhe miteinander. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist der Körper der Darstellenden sowie die Wechselwirkung von Stimme, Instrument und Bewegung. In Brüssel arbeitet sie eng mit der Needcompany zusammen, daraus gingen Produktionen wie Ligetis Le Grand Macabre und Mozarts La clemenza di Tito an der Wiener Staatsoper, Nonos Intolleranza 1960 bei den Salzburger Festspielen sowie die Meta-Oper AMOPERA in Kooperation mit dem Klangforum Wien hervor. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Fernuniversität Hagen sowie Regie für Musik- und Sprechtheater an der Theaterakademie August Everding. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Verdis Macbeth am Aalto-Theater Essen, die deutsche Erstaufführung von Holmès’ La montagne noire an der Oper Dortmund (Nominierung für den International Opera Award 2024) sowie Verdis Rigoletto am Theater Freiburg und Puccinis La bohème am Landestheater Coburg. Neben ihrer Regietätigkeit lehrt sie regelmäßig an der Kunstuniversität Graz und ist Mitgründerin von Lied The Way, einer Initiative zur Förderung von Pianistinnen und Sängerinnen im Kunstlied.
Version 2026
