Camille Giuglaris
Toningenieur
* 1981 in Chartres; lebt in Nizza
Nach seinem Studium des Cellos und der Physik schrieb sich Camille Giuglaris am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris ein, wo er ein Diplom in fortgeschrittener Tontechnik sowie den ersten Preis in der Klasse für generative Improvisation erhielt. Nach mehreren Jahren als technischer Leiter am CIRM, dem Nationalen Zentrum für musikalische Kreation in Nizza, arbeitete er anschließend als Toningenieur am Referenzzentrum XR2C2 (Extended Reality Research Centre and Creativity) der Université Côte d’Azur. Er unterrichtet und forscht am Konservatorium von Nizza. Er ist für die Tonaufnahme und die künstlerische Leitung zahlreicher Aufnahmen zuständig und arbeitet regelmäßig als Tontechniker für das Theater. Er arbeitet mit Ensembles für zeitgenössische Musik und Komponist:innen an neuen Werken zusammen und entwickelt dabei Konzepte für Klangprojektionen und Musikinformatik. Gemeinsam mit dem Komponisten Jean-Luc Hervé entwickelte er das System Pré, das bereits in zahlreichen Aufführungen zum Einsatz kam. Zuletzt nutzte er dieses System bei der Entstehung des Stücks Panoptique des Kollektivs Meute und arbeitet mit dem Ensemble Le Balcon zusammen. Außerdem tritt er als Musiker auf und improvisiert sowohl im Repertoire der zeitgenössischen Musik als auch in der traditionellen Musik des Balkans und des Ostens, wobei er Cello, Akkordeon, Oud und kretische Lyra spielt.
Version 2026
