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attensam quartett

Annette Bik, Thomas Fheodoroff Violine, Ingrid Eder Wiener Knöpferlharmonika, Michael Öttl Kontragitarre

Zwei Geigen, a Klampfn, a Maurerklavier – wir sind ein klassisches Wiener Schrammelquartett und spielen ein gar nicht klassisches Wiener Programm. Unser Repertoire umfasst seit jeher (gegründet haben wir uns im Jahr 2003) die Alten Harben Tanz' und die Neuen Wiener Töne. Begonnen haben wir 2003 mit einer Reihe namens wean modean im Rahmen des Wienerliedfestivals weanhean. Altes und Neues, das mischt sicht gut finden wir, und weil uns das Spass macht spielen wir u.a. die Musik von Johann und Josef Schrammel, Vinzenz Stelzmüller, Anton Strohmayer und ihren Zeitgenoss:innen und die Musik von unseren Zeitgenoss:innen, Oskar Aichinger, Christoph Cech, Christoph Dienz, Christian Muthspiel, Egon Wellesz, etc. Als Musiker:innen bewegen wir uns zwischen Zeitgenössischer Musik und Alter Musik, unsere ersten Schritte haben wir in der Volksmusik gemacht. All das gemeinsam macht uns aus. Und als «zuagraste» Wiener:innen beschäftigen wir uns ohnehin seit unserer Ankunft damit zu erfassen, was denn das «Wienerische» an Wien ist. Im Schrammelquartett zu spielen ist da naheliegend. Wir finden, es ist ein wunderbarer Klangkörper, der so vieles kann. Schon Johann Schrammel bedauerte, dass die schönen Alten Wiener Tanz' in Gefahr sind, vergessen zu werden, sie müssten gespielt werden, um nicht zu verschwinden. Das tun wir gern und ausgiebig – ohne dem Klischee auf den Leim zu gehen. Denn die vielerorts beschworene Heurigenseligkeit ist selbstverständlich eine falsche. Und den Kitsch brauchen wir gar nicht. Schön ist es allemal. Kanten und Ecken sind erlaubt und gewünscht. Darum bemühen wir uns. Ob das nun Kompositionen für Schrammelquartett und Drehorgel sind (von Christoph Cech) oder ein portugiesischer Dichter auf Wienerisch übersetzt plötzlich so klingt, als wär er immer schon hier ansässig gewesen (Die Trafik vis-à-vis mit Franz Schuh), ob wir uns beim Marmeladeinkochen verlieren in Rezepten von Alexandre Dumas (In die Ribisl mit Anne Bennent) oder Schumanns Dichterliebe in der noch nie gehörten Besetzung Tenor mit Schrammelquartett auf die Bühne bringen (mit Johannes Bamberger). Ist ein Projekt erarbeitet, fällt uns das nächste ein.

www.attensam.org

Version 2026

Werke & Mitwirkungen

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