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The International Nothing

The International Nothing

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Konzert, Film/Video

ABSCHLUSSKONZERT: JUST NONE OF THOSE THINGS

Programm

Mitwirkende

Die Musik von The International Nothing schafft das Unmögliche. Sie klingt voll nach Raum- und Elektronik-Effekten – und braucht nichts als zwei Klarinetten. Sie vertraut auf radikale Reduktion und minimalistische Ästhetik – und öffnet in ihrer atemberaubenden, mikroskopischen Präzision wilde, zerklüftete Hörlandschaften. Sie schafft ganz ohne Drama und Dorfkapelle eine Dauer wie Beethovens Pastorale. Hinter Just None of Those Things stecken zweieinhalb Jahre obsessiver Arbeit – und das Ergebnis ist federleicht. Intim und extrem wohnzimmertauglich («Platte des Jahres», schrieb freistil bereits im Mai 2022), ist diese Musik ganz großes Kino. Deswegen ist sie auch genau dort live zu erleben zum Abschluss von Wien Modern. Vorher Film (Dieter Kovačičs Porträt von The International Nothing), nachher Party.

Stundenlang möchte man diesem schillernden Nichts lauschen und seinen minutenlangen Nachklängen, ohne dass auch nur den Bruchteil einer Sekunde Langeweile sich einstellte. […] Wir schreiben erst Anfang Mai und lassen bereits jetzt eine Platte des Jahres zirkulieren! (felix, freiStil 5/2022)

Die Grenze von Ton und Geräusch bleibt stets unscharf; diese Unschärfe ist schließlich eines der Dinge, um die die Musik von The International Nothing von jeher kreist. Just None of Those Things feiert die feinen Unterschiede des Wahrnehmens auf nüchtern faszinierende Weise. (Tim Caspar Boehme,
taz 23.02.2022)

Just None of Those Things is a long composition rich in detail that shows the two of them at their – literally – dizzying best. Who is playing where and are those really just two clarinets? Questions over questions, but in the end there is only one certainty: this is the most elegant, meticulous musical mindfuck of the year. (Field Notes 2/2022)

Phrases and effects cycle on and on, but as they do there is a constant transformation, shifting between woozy undulation, hypnotic gliding, and pointillistic splattering. But the duo pushed those micro permutations into ever-shifting terrain, flowing from sequence to sequence with an elusive but unerring logic that’s deeply satisfying and conceptually whole. You need to be willing to surrender to the music, because that’s when the freedom kicks in. (Peter Margasak, The Wire 3/2022)

It’s the sonic picture of a quiet place from which to project one’s own desire for a genuine improvement. (Massimo Ricci, Squid’s Ear 8/2022)

Produktion Wien Modern