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Pauset: Vertigo

Pauset: Vertigo

Foto: 

Konzert, Performance

PAUSET: VERTIGO

Programm

  • »Taumel«
  • Brice PausetVertigo/Infinite Screen. Eine intermediale Komposition nach Alfred Hitchcocks Vertigo für Ensemble in 6 Gruppen, 18 Bild-Module und Elektronik (Bearbeitung: Arotin & Serghei) ( EA) - 61'

Mitwirkende

Hitchcocks Vertigo ist ein Anlass, über die Wahrnehmung von Signalen, Zeichensprache und den Infinite Screen − die Bildmatrix unserer Zeit − nachzudenken. Elemente von Alfred Hitchcocks Meisterwerk aus dem Jahr 1958 werden gemeinsam mit dem Klangforum Wien, dem WDR und dem Ircam Paris in eine neue intermediale musikalische und visuelle Komposition verwandelt. Für Brice Pauset repräsentiert Hitchcocks Vertigo «die Quintessenz dessen, was das Kino der Psychoanalyse verdankt, indem es diese Beziehung in eine intensive Parabel der Erkenntnis verwandelt». Sein Werk folgt in vielen Details dem Film: «Die Scheinhandlung, der Pygmalioneffekt, die Besessenheit der Wiederholung, die regressive Faszination der Legende und der Sturz.» Ausgehend von der Schocksituation zu Beginn des Films und dessen Farbsymbolik führt die visuelle Komposition und Installation von Arotin & Serghei die Betrachter*innen durch einen hypnotischen Parcours.

Produktion Klangforum Wien in Koproduktion mit dem Wiener Konzerthaus und Wien Modern