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Nurit Stark

* 1979 in Tel Aviv; lebt in Berlin

Violine

Nurit Stark studierte in Israel bei Haim Taub, an der Juilliard School of Music New York bei Robert Mann, an der Hochschule Köln beim Alban Berg Quartett und an der Universität der Künste Berlin bei Ilan Gronich, wo sie 2006 ihr Diplom abschloss. Als Solistin trat Nurit Stark u. a. mit dem Münchner Rundfunk Orchester, dem Israel Philharmonic, dem Bremer Philharmoniker, dem São Paolo Symphonie Orchester, dem Litauischen Kammerorchester, dem Symphony Orchestra of India, dem Mantova Kammerorchester und dem Nordharzer Städtebundtheater auf. Sie war und ist zu Gast bei Festivals in ganz Europa, den USA und Asien und gab Konzerte in den wichtigen Sälen Europas, der USA, Japans und Israels, u. a. Carnegie Hall New York, Philharmonie Berlin, Konzerthaus Wien, Mozarteum Salzburg, Palais des Beaux Arts Brüssel, Tonhalle Zürich. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Pianisten Cédric Pescia; daneben arbeitete sie mit Sofia Gubaidulina, Peter Eötvös, György Kurtag, Valentin Silvestrov, Beat Furrer, Peter Ablinger, Katia Tchemberdji, Viktor Suslin, Georg Nussbaumer, Ernstalbrecht Stiebler und Deirdre Gribbin zusammen sowie an einer Reihe von Theatern, darunter Volksbühne Berlin, Burgtheater Wien, Kammerspiele München, Schauspiel Stuttgart, Bobigny Paris. Als Konzertmeisterin gastierte Nurit Stark beim Orchestre de Chambre de Lausanne und beim Mahler Chamber Orchestra. Für BIS Records, Claves Records und Genuin hat sie Werke von Ferruccio Busoni, George Enescu, Olivier Messiaen, Viktor Suslin, Sofia Gubaidulina, Clara und Robert Schumann, Ernest Bloch und György Kurtag aufgenommen. 2008 erschien ihre Debüt-CD beim Label Claves Records, auf der sie zusammen mit Cédric Pescia Werke von Enescu und Busoni interpretiert. Für ihre Aufnahme bei BIS Records der Kafka Fragmente von György Kurtag erhielt sie zusammen mit der Sopranistin Caroline Melzer den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2020 folgte eine weitere Aufnahme bei BIS Records mit Werken für Violine/Bratsche solo von Bartók, Ligeti, Veress, Eötvös und Kurtag. Sie war Preisträgerin des Enescu Wettbewerbs (Bukarest), des Leopold Mozart Wettbewerbs (Augsburg), des internationalen Wettbewerbs Ibolyka Gyarfas (Berlin) und des internationalen Kammermusik Wettbewerbs Trio di Trieste. Nurit Stark spielt eine «Petrus Guarnerius di Mantua»-Violine aus dem Jahr 1710.

Version 2021

Werke & Mitwirkungen

2022
  • ENSEMBLE RECHERCHE

    Lo spazio inverso(1985)- 10' (Violine)Mes Adieux(2022 EA)- 26' (Violine)screaming sisters(2022 UA)- 15' (Violine)Sea Floor Dawn Chorus(2018 EA)- 9' (Violine)Trio Fluido(1966)- 16' (Violine)
    01.11.2022 20:30, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal

2021
  • NURIT STARK SOLO

    Adventures of the Dominant Seventh Cord(2019 EA)- 12' (Violine)dirty white fields(2001 EA)- 12' (Violine)Fanfarella(2018)- 4' (Violine)
    02.11.2021 19:00, Votivkirche

2017
  • Kafka-Fragmente

    Kafka-Fragmente op. 24 für Sopran und Violine(1985–1986)- 60' (Violine)
    23.11.2017 19:00, Casino Baumgarten
    24.11.2017 19:00, Casino Baumgarten