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Juliane Banse

* 1969 in Tettnang; lebt in der Nähe von München

Gesang (Sopran)

Wenige Künstler*innen ihrer Generation sind auf so vielen Gebieten mit verschiedenstem Repertoire so erfolgreich wie Juliane Banse. Ihr Opernrepertoire reicht von der Feldmarschallin, der Gräfin im Figaro, Fiordiligi, Donna Elvira und Vitellia über Genoveva, Leonore, Tatjana und Arabella bis hin zu Grete in Der ferne Klang und Schneewittchen in Heinz Holligers Schneewittchen. Die in Süddeutschland geborene und in Zürich aufgewachsene Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Seit dem Wintersemester 2020/2021 unterrichtet sie selbst als Professorin am Mozarteum in Salzburg. Außerdem gibt sie Meisterkurse im In- und Ausland und nimmt als Jurymitglied an internationalen Wettbewerben teil. Die Künstlerin arbeitet mit zahlreichen namhaften Dirigenten zusammen, darunter früh schon Lorin Maazel und Mariss Jansons sowie u. a. Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst und Manfred Honeck. Liederabende sind seit jeher ihre Passion und führten sie u. a. zur Schubertiade Schwarzenberg, an die Wigmore Hall in London, das Konzerthaus Wien, die Kölner Philharmonie, in den Berliner Boulez-Saal und nach Madrid. Die Lieder Three women from Shakespeare von Manfred Trojahn in der Version mit Klavierbegleitung wurden von ihr beim Festival Fränkischer Sommer 2021 uraufgeführt. Zahlreiche ihrer CD-Einspielungen sind preisgekrönt. Beim ORF nahm sie kürzlich die lyrische Phantasie Von der Liebe op. 30 von Gottfried von Einem auf. Zuletzt erschien gemeinsam mit Martin Helmchen eine CD mit Hindemiths Marienleben beim Label alpha. Im Frühjahr 2022 ist die Aufnahme zweier Liedzyklen von Heinrich Sutermeister geplant.

www.julianebanse.com