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Januibe Tejera

* 1979 in Salvador (Brasilien); lebt in Frankreich

Komposition

Januibe Tejeras Musik wird einerseits vom Theater und andererseits von mündlich überlieferter Musik beeinflusst. Diese unterschiedlichen Universen prägen sein gesamtes kreatives Schaffen. Er kreiert seine eigene Sprache und spielt dabei mit den Übergängen zwischen unterschiedlichen Musikwelten und szenischen Künsten. Für ihn ist musikalische Erfahrung immer ein Gesamtkunstwerk. Tejeras Musik, gespielt von renommierten Interpret*innen wie Ensemble intercontemporain, Ensemble Ictus, Ensemble TM+, Ensemble Modern, Orchestre Philharmonique de Radio France oder Camerata Aberta, wird an großen europäischen und amerikanischen Festivals gespielt (Festival Présences, Festival Musica Nova, Darmstadt, ENSEMS, oder Festival Milano Musica u. a.). Sein Werk wurde in Frankreich und international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet sowie durch Stipendien und Auftragskompositionen honoriert: Lateinamerikanischer elektronischer Musikpreis, Fondation Salabert, Fondation Nadia et Lili Boulanger, brasilianisches Kulturministerium, San Fedele Preise, Franz Liszt Preise, Siemens Commisions u. a. In jüngster Zeit war Januibe Tejera künstlerisches Mitglied der Casa Velazquez (Académie des Beaux Arts de France à Madrid), Artist in Residence der Stiftung Ibermusica, IRCAM Paris, Maison de la Musique de Nanterre, São Paulo State Orchestra, Sacem Resident composer. Neben seiner Tätigkeit als Komponist ist er künstlerischer Leiter des Festivals Contemporânea RS, musikalischer Leiter diverser Vokal- und Instrumentalensembles, Direktor des Electroacoustic Center und Dirigent des New Music Ensemble. Seit 2020 unterrichtet er Komposition an der UT Austin.

Version 2021

Werke & Mitwirkungen

2021
  • SALON PHACE + CD‐PRÄSENTATION PHACE/WOLFRAM SCHURIG

    Flashforward III(2020–2021 UA)- 18' (KomponistIn)kokoi für Oboe und acht Instrumente(2020 UA)- 18'The Passenger Awaits(2021 UA)- 17'They left us grief-trees wailing at the wall(2020)- 18'
    18.11.2021 19:30, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal