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Dirk D'Ase

* in Österreich; lebt in Wien

Projektleitung MUK

Dirk D’Ase studierte Komposition bei Luciano Berio, Friedrich Cerha, und Krzysztof Penderecki. Er unternahm ausgedehnte Reisen durch den südlichen Teil Afrikas; seine Forschungen in Schwarzafrika haben einen fundamentalen Einfluss auf sein kompositorisches Denken. Seine Oper AZRAEL wurde bei Wien Modern gespielt. Im Auftrag des Wiener Mozartjahres 2006 schrieb er die Oper Don Juan wird sechzig; seine Oper L’intruse im Auftrag der Vlaamse Opera wurde in Gent, Antwerpen und Rotterdam zur 100-Jahrfeier der Nobelpreisverleihung an Maurice Maeterlinck uraufgeführt. Das Münchner Rundfunkorchester spielte in der Leitung von Ulf Schirmer Okavango Raincolors, das RSO Wien Gegenwartsplitter sowie das Ensemble Kontrapunkte Silberfluss, Feuermond … und sein Klarinettenkonzert blue note als Auftragswerke des Wiener Musikvereins. Eine ORF-CD mit drei Solokonzerten mit Sylvain Cambreling/Klangforum Wien, Ulf Schirmer/Wiener Concert Verein und Peter Burwik/ensemble XX. jahrhundert sowie Aufnahmen aus dem Wiener Musikverein und Konzerthaus erschien ebenso wie eine CD eines Porträtkonzertes, das ihm von den Bregenzer Festspielen gewidmet wurde. Für sein Cellokonzert bei den Bregenzer Festspielen wurde ihm das Wiener Symphoniker Kompositionsstipendium verliehen. Dirk D’Ase hat eine Professur für Komposition an der MUK − Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, wo er von 2010 bis 2021 zudem Abteilungsvorstand für Musikleitung und Komposition war. Seit 2020 ist er ständiges Mitglied des interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek (Universität Wien und MUK), seit 2016 ständiges Mitglied des Zentrums für Wissenschaft und Forschung (ehem. Institut für Wissenschaft und Forschung) an der MUK.

www.dirkdase.com