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Wieso gibt es heuer keinen Generalpass?

Die gesetzlichen Auflagen im Zuge der laufenden Pandemie führen besonders an kleineren Veranstaltungsorten heuer zu erheblichen Einschränkungen der Platzkapazität. In den Präventionskonzepten von mittleren und großen Spielstätten sind zugewiesene Sitzplätze und personalisierte, nicht übertragbare Tickets heuer in aller Regel vorgeschrieben. 

Damit ist es beim besten Willen nicht möglich, den Generalpass Wien Modern 2020 in gewohnter Form anzubieten (übertragbar, gültig für fast alle Produktionen, teilweise direkt als Eintrittskarte benutzbar). Die Anzahl der Produktionen ist zwar in Summe sogar höher als im Vorjahr, aber ungewöhnlich viele davon unterschreiten heuer die kritische Grenze von 200 Tickets, unterhalb derer erfahrungsgemäß der Andrang nach Zähl- oder Platzkarten für den Generalpass zu Stresserscheinungen beim Publikum wie beim Kartenverkaufsteam führt.

Da uns diese beiden Gruppen – die vielen gern möglichst viel hörenden Stammkund*innen wie auch die leider eher wenigen, in Pandemiezeiten durchaus heldenhaft geforderten Kulturarbeiter*innen im Kartenverkauf – sehr am Herzen liegen, haben wir lange nach der besten Lösung gesucht und sind überzeugt, mit dem Personal Pass das Unmögliche so weit wie irgend möglich auch 2020 wieder möglich zu machen. 

Wieso heißt das jetzt Personal Pass?

Die Suche nach einer neuen Bezeichnung war ein Kapitel für sich. Beim gewohnten Namen zu bleiben und in den Verdacht des Etikettenschwindels zu geraten, wurde schnell verworfen. (Diskutiert wurden, neben ebenfalls sehr schnell verworfenen niederen militärischen Dienstgraden, unter anderem Antiviralpass, Kollateralpass, Femme-fatale-Pass und Räucheraalpass.) Am Ende haben wir uns schlicht für den Personal Pass entschieden – das deutet einerseits die neue personalisierte Kennzeichnung an (ganz besonders, wenn Sie sich für eine englische Aussprache entscheiden), aber andererseits (eher wienerisch ausgesprochen) auch ein augenzwinkernd unterstrichenes Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit zwischen Festival und Publikum, das in postpandemische Zeiten hinüberzuretten uns jeden Einsatz wert ist. 

Was kostet das Ganze?

Der Personal Pass ohne Zusatztickets ist je nach Ermäßigung um rund 25 % bis 66 % günstiger als der bisherige Generalpass:
€ 99,– Vollpreis
€ 29,– für Studierende, Schüler*innen, Lehrlinge, Wehr- und Zivildiener unter 27 Jahren, Jugendmitglieder der Wiener Konzerthausgesellschaft und des Musikvereins
€ 79,– für Abonnent*innen der Konzerthaus-Zyklen «Nouvelles Aventures», «PHACE» und «Klangforum Wien», des Musikvereins-Zyklus «Kontrapunkte», Inhaber* innen der Standard-Abovorteilskarte, einer BankCard der Erste Bank oder einer Grand Ferdinand Member Card. 

Was ist inkludiert?

Jeweils ein Ticket für die acht Großproduktionen des Festivals 2020, die im Kalender rot markiert sind, sowie für zwei Klanginstallationen, Die Maschine + Area. (Die ursprünglich ebenfalls als Teil des Passes angekündigte Installation Im Sattel der Zeit muss leider auf 2021 verschoben werden.) Zusätzlich zu den Tickets erhalten Sie wie beim Generalpass ein Exemplar des Festivalkatalogs im Wert von 15 €.

Sie benötigen für den Besuch der inkludierten Veranstaltungen aber trotzdem unbedingt das jeweilige Ticket mit allen aufgedruckten Details (Platz, Uhrzeit etc.), das Sie mit Ihrem Personal Pass online oder über das Ticket- & Service-Center des Wiener Konzerthauses erhalten. Sollten Sie einzelne der inkludierten Veranstaltungen nicht besuchen können, sind wir dankbar, wenn Sie uns das bekanntgeben, damit die Plätze von anderen genutzt werden können.

Wie funktioniert es, wenn man mehr Veranstaltungen besuchen will?

Acht weitere Produktionen sind ohnehin bei freiem Eintritt, drei gegen freiwillige Spende bzw. Pay what you can. Für die 24 sonstigen Produktionen des Festivals erhalten Sie mit dem Personal Pass so lange der Vorrat reicht den ermäßigten Preis. 

Die «unmögliche» All-inclusive-Lösung des Generalpasses ist heuer leider wirklich erstmals unmöglich. Die hochgeschätzten Omnivoren unter den «Generalpässler*innen» finden hoffentlich dennoch Ihren Weg zur Musik, ansonsten bitten wir in Härtefällen um Kontaktaufnahme.

Wie kommt man an einen Personal Pass?

Der Personal Pass ist mitsamt der dazugehörigen Tickets ab sofort und so lange der Vorrat reicht im Ticket- & Service-Center des Wiener Konzerthauses sowie hier erhältlich