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Soyeon Park

* 1989 in Korea

Komposition

Soyeon Park begann bereits sehr früh zu musizieren; im Alter von drei Jahren erhielt sie Klavier- und Geigenunterricht, wobei sie eine besondere Vorliebe für die Improvisation entdeckte. Ihre Kompositionsstudien begannen in Korea, wo sie zunächst hauptsächlich in klassischer Komposition ausgebildet wurde, ehe die neue Musik einen wichtigen Stellenwert in ihrer künstlerischen Arbeit übernahm.

Sämtliche Dinge des Alltags haben für die Komponistin das Potenzial, Materie für ihre Musik zu sein. Seien es die von Instrumenten und Nichtinstrumenten erzeugten Klänge oder auch «Nicht-Klänge». Komplexe Musikszenen entstehen durch die Anordnung von Elementen unterschiedlicher Charakter aus verschiedenen Bereichen. Eines ihrer Hauptanliegen ist es, Relikte, die in der Vergangenheit einmal beleuchtet wurden, z. B. vergangene Trends, in die Gegenwart zu bringen und sie wieder innerhalb eines neuen Paradigmas arbeiten zu lassen. In ihrer Arbeit sind Filmtechniken ein wichtiges Gestaltungsmittel. Indem sie sie in akustische Sprache umwandelt, untersucht sie, wie Objekte unterschiedlicher Herkunft simultan innerhalb desselben Klangraumes koexistieren können, ohne sich dabei gegenseitig negativ zu beeinflussen. Ein wichtiges Element in ihrer Musik ist zudem Humor, um einen Ausgleich zur oftmals extremen Tonsprache herzustellen.