zum Inhalt springenzur Navigation

Miranda Cuckson

* 1972 in Sydney (Australien); lebt in New York

Violine

Miranda Cuckson studierte an der Juilliard School New York, wo sie auch dissertierte und den renommierten Presser Award sowie den Richard F. French Prize erhielt. Ihre musikalische Bandbreite als Violinistin ist umfassend und reicht von alter über klassische bis zu allen Facetten der neuen Musik, zu deren «sensibelsten und elektrisierendsten Interpretinnen» (Downbeat) sie derzeit zählt. Sie arbeitet mit Komponist*innen wie Dutilleux, Carter, Adès, Sciarrino, Adams, Boulez, Crumb, Iyer, Saariaho, Davidovsky und Murail. Jason Eckardt, Reiko Füting, George Lewis, Lu Wang, Katharina Rosenberger, Jeffrey Mumford und Harold Meltzer komponierten Werke für sie.

2017−2018 führte sie ein neues Violinkonzert von Georg Friedrich Haas in Asien und Europa auf, 2018 spielte sie neue Kompositionen von Marcela Rodriguez in Mexico City sowie das Violinkonzert von Michael Hersch in New York.

Für ihr erstes Album nahm sie mit dem Czech National Symphony Orchestra Prag Violinkonzerte von Ponce und Korngold auf (Centaur Records); 2010 erschien Wreckage of flowers: Music of Michael Hersch (Vanguard Classics/Musical Concepts); 2012 folgte ihre Aufnahme Luigi Nonos La lontananza nostalgica utopica futura (Urlicht), 2016 ein Album mit Werken von Bartók, Schnittke und Lutoslawski (ECM); in Melting the Darkness nahm sie Werke von Xenakis, Haas, Burns, Bianchi u. a. auf.

Miranda Cuckson gründete die Non-Profit-Organisation Nunc, ist ein Mitglied des interdisziplinären Kollektivs AMOC und des Kollektivs für neue Musik counter)induction sowie künstlerische Beraterin von National Sawdust in Brooklyn. Sie unterrichtet an der Mannes School of Music und gibt daneben Meisterklassen und Seminare an einer Reihe von Universitäten und Konservatorien.

www.mirandacuckson.com

nuncmusic.org

Aktuelle Produktionen