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Manfred Stahnke

* 1951 in Kiel; lebt in Hamburg

Komposition

Manfred Stahnke studierte ab 1966 in Lübeck Violine, Klavier und Komposition, ab 1970 in Freiburg (bei Klaus Huber und Brian Ferneyhough), Hamburg (bei György Ligeti) und in den USA (bei Ben Johnston) Komposition, Musikwissenschaft und Computermusik und legte das Examen in «Musiktheorie und Komposition» 1973 in Freiburg bei Wolfgang Fortner ab. 1979 promovierte er in Hamburg bei Constantin Floros über Pierre Boulez.

Zu seinen Kompositionen zählen Bühnenwerke (Der Untergang des Hauses Usher, 1981, Heinrich der Vierte, 1987, Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung, Neufassung 2012, Orpheus Kristall, 2002), Orchesterwerke und Konzerte, die von zahlreichen Ensembles und Orchestern aufgeführt wurden, u. a. Radiosinfonieorchester Hilversum, Kieler Philharmoniker und SWR-Sinfonieorchester, Ensemble Modern, Nieuw Ensembles Amsterdam und ensemble decoder.

Mit dem Ensemble Chaosma war er Komponist und Keyboarder international tätig, arbeitete mit der Violinistin Barbara Lüneburg und ist Violinist im Hamburger Improvisationsensemble TonArt e.V. Von 1989 bis 2018 war er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Professor für Komposition. Seit 1999 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg, wo er die Sektion Musik leitet. Daneben wirkte er viele Jahre im Musikbeirat des Goethe-Instituts München.

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