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Ashley Fure

Komposition

* 1982

Ashley (Ash) Fure promovierte an der Harvard University in Komposition. Ihre künstlerische Arbeit entspringt der Überzeugung, dass Klang sozial und Ästhetik politisch sind. Ihre multisensorischen Projekte verlassen falsche Binaritäten zwischen Formalismus und Konzeptualismus, Abstraktion und Identität, Onto-Ästhetik und sozialem Raum. Sie verfolgt einen mikropolitischen Materialismus, der sich auf mehreren Ebenen manifestiert: vom Eintauchen des Publikums über die Besonderheiten des Ortes bis hin zur inneren Struktur des anarchischen Rauschens.
Zu den wichtigsten Projekten der jüngsten Zeit gehören die immersive Operninstallation The Force of Things: An Opera for Objects (2017), die The New Yorker als eine der umwerfendsten Produktionen des Jahres bezeichnete, Filament: for Trio, Orchestra, and Moving Voices (2018), ein Auftragswerk der New York Philharmonic, und Hive Rise: for Subwoofers and Megaphones (UA in Berlin 2020).
Ash Fure war Finalistin für den Pulitzer-Musikpreis 2016 und erhielt u. a. einen Preis des Lincoln Center, einen Rom-Preis für Musikkomposition, einen DAAD-Preis sowie ein Guggenheim-Stipendium, ein Stipendium der Foundation for Contemporary Arts, ein Fulbright-Stipendium und ein Mellon-Postdoktorandenstipendium der Columbia University. Sie ist außerordentliche Professorin für Musik am Dartmouth College.

www.ashleyfure.com

Version 2020

Werke & Mitwirkungen

2020
  • Arditti Quartet: In the Realms of the Unreal

    70 chords for Terry: A meditation on string theory(2005 EA)- 10'Anima(2017 EA)- 25' (KomponistIn)Don Bosquejos (Zwei Skizzen Nr. 2)(1926)- 5'Dos Bosquejos (Zwei Skizzen Nr. 1)(1926)- 5'In the realms of the unreal(2009)- 18'Streichquartett Nr. 6(2020 EA)- 10'Streichquartett Nr. 8 »Topeng«(2019 EA)- 13'upward, behind the onstreaming it mooned(2001)- 16'
    01.11.2020 19:30, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal