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Bertl Mütter

* 1965 in Steyr; lebt in Wien und Steyr

Konzeption, Komposition, Posaune, Künstlerische Gesamtleitung

Im Zentrum von Bertl Mütters musikalischer Arbeit steht das Solospiel, das sich improvisatorisch auf vertraute, aber auch entferntere Traditionen bezieht. Mit seinem Schagerl-Muthorns hat er 2020 in systematischen auscultationes den leeren Stephansdom abgehört. Er spielt aber auch gern im Duo, etwa mit Florian Berner, Miki Skuta, Matthias Loibner, Leonhard Paul und Christoph Cech. Mütter gibt regelmäßig Improvisationsworkshops, akademisch, insbesondere aber auch für Laien. Literarisch-musikalische Begegnungen haben sich mit H. C. Artmann, Franzobel, Maja Haderlap, Josef Haslinger, Ernst Jandl, Michael Köhlmeier, Gert Jonke, Angela Krauß, Kurt Palm, Tex Rubinowitz u. a. ergeben. Um seine Kompositionen und Spielanweisungen adäquat erarbeiten zu können, leitet er als primus inter pares Dr. Mütters Ensemble der radikalen Mitte – ERM, u. a. bei OPERAN! – Übers Entkommen (2016) und das schwere und das leichte bei der Styriarte (2011). Ein paar Stipendien wurden ihm auch zuerkannt (wie das so üblich ist). Er komponiert nur auf Bestellung, aber wenn ihm etwas vorschwebt, findet er seine Leute, um das jeweilige Vorhaben zu realisieren. Als promovierter Doktor Artium lädt Mütter zu sinnlich angereicherten Vorträgen in seine Schule des Staunens. Bei Wien Modern marodierte er zuletzt 2018 als Unsicherheitsbeauftragter. Als Autor veröffentlicht Bertl Mütter bereits seit 2004 eine tägliche Glosse im Mütterlog, dazu Essays und Kolumnen in einschlägigen Medien und für etliche weltwichtige wissenschaftliche Fachzeitschriften. Er enthält sich jeglicher sozialmedialer Aktivitäten.

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