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Milica Djordjević

* 1984 in Belgrad; lebt in Berlin

Komposition

Milica Djordjević schloss ihr Kompositionsstudium an der Musikhochschule in Belgrad ab, wo sie auch ein Studium der Ton- und Musikaufzeichnung und -produktion sowie eine Ausbildung in elektronischer Musik absolvierte. Von 2007 bis 2009 folgte ein postgraduales Studium in Komposition am Conservatoire National de Region de Strasbourg in der Klasse von Ivan Fedele, das sie mit Auszeichnung beendete. 2009−2010 setzte sie ihren beruflichen Weg am IRCAM Paris fort, wo sie auch Stipendiatin der Cité Internationale des Arts war, ehe sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin in der Klasse von Hanspeter Kyburz aufgenommen wurde sowie daneben an zahlreichen Kursen, Meisterkursen und Festivals in Deutschland, Österreich, Ungarn, Frankreich, der Schweiz, Serbien, Belgien und Israel teilnahm. Milica Djordjević arbeitete mit zahlreichen internationalen Ensembles und Interpret*innen, darunter Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Symphonieorchester des WDR, Münchener Kammerorchester, Ensemble Musikfabrik, Ensemble Modern, Ensemble Mosa-ik, Ensemble Recherche, Arditti Quartet, J.A.C.K. Quartet, Neuen Vocalsolisten, Peter Rundel, Marco Blaauw, Teodoro Anzellotti, Peter Veale, Tamara Stefanovich, Enno Poppe, Bas Wiegers, Luca Pfaff, Alexander Liebreich, Clemens Schuldt, Sylvio Gualda, Francesco Dillon u. a. Ihre Musik wird weltweit gespielt, ihre erste monografische CD wurde von Wergo in der Edition Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrates veröffentlicht und erhielt 2017 den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Zu den zahlreichen weiteren Preisen und Stipendien, die Milica Djordjević bislang erhielt, gehören der Nikola Tesla Award 2011 und das Alfred-Toepfer-Stipendium 2012; 2013 war sie Gewinnerin beim Lucerne Festival Kompositionswettbewerb und beim Münchner Kammerorchester-Wettbewerb 2013/2014; 2013 gewann sie den Berlin-Rheinsberger Kompositionspreis, 2015 den Belmont-Preis für zeitgenössische Musik der Forberg-Schneider-Stiftung, 2016 das Staubach-Stipendium und den Ernst von Siemens Musikpreis und 2020 den Claudio Abbado Komponistenpreis der Berliner Philharmoniker.

www.milicadjordjevic.com

Version 2021
frühere Version(en): 2022

Werke & Mitwirkungen

2022
  • CLAUDIO ABBADO KONZERT

    iv 13(2014)- 2'Jadarit(2022 UA)- 20' (KomponistIn)Open Spaces II(2007)- 16'Signaturen(2022 EA)- 13'Wald(2009–2010)- 24'
    06.11.2022 11:00, Musikverein, Großer Saal

  • LOTHAR KNESSL IN MEMORIAM

    60 Auditory Scenes for Investigating Cocktail Party Deafness(2021 EA)- 15'Black Moon Lilith(2019–2021)- 13'O drveću, nežnosti, Mesecu ...(2020–2022 EA)- 12' (KomponistIn)Star Washers(2020–2021 EA)- 12'sugarcoating #4(2022 UA)- 8'
    03.11.2022 19:30, Wiener Konzerthaus, Großer Saal

2021
  • ABSCHLUSSKONZERT, FURRER 6

    Déserts(1950–1954)- 24'Konzert für Violine und Orchester(2020 EA)- 18'Quicksilver(2016 EA)- 18' (KomponistIn)Tableaux I–IV für Orchester(2021 EA)- 14'
    30.11.2021 19:30, Wiener Konzerthaus, Großer Saal

  • ERÖFFNUNGSKONZERT

    Das Satyrspiel 2019/20(2019–2021 UA)- 50'Sky limited(2014)- 18' (KomponistIn)Unschärfe. Kristallklar(2021 UA)Utopia I: Seltsame Schleifen(2021 UA)- 21'
    30.10.2021 19:30, Wiener Konzerthaus, Großer Saal

2019
  • Mirela Ivičević. Erste Bank Kompositionspreis

    Furia(2009–2010)- 12'K'an(2012)- 6'linea mundi(2019 UA)- 30'Rdja »Rost«(2017)- 11' (KomponistIn)Sai ballare?(2013)- 11'Sole(2017–2018 EA)Sweet Dreams(2019 UA)- 12'
    13.11.2019 19:30, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal