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Taisiya Albani

* 1992 in St. Petersburg; lebt in Wien

Vokalsolistin ensemble interpunkt

Ihre Ausbildung erhielt Taisiya Albani (geb. Labetskaya) am Rimsky Korsakow College für Musik in ihrer Heimatstadt, bevor sie ihr Gesangsstudium an der mdw − Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fortsetzte und es 2021 mit dem Master abschloss. Noch in St Petersburg wirkte sie bereits in einigen Barockopern mit, u. a. als Comus und 3. Sächsischer Priester in King Arthur von Henry Purcell.

Während des Studiums in Wien konnte Taisiya Albani u. a. als Mutter in Mavra von Igor Strawinsky, Arnalta in L’incoronazione di Poppea von Claudio Monteverdi, Mrs. Quickly in Verdis Falstaff, Andronico in Händels Tamerlano Bühnenerfahrung sammeln. 2016 sang sie das Alt-Solo in Sergej Rachmaninovs ganznächtlicher Vigil Das große Abend- und Morgenlob beim Festival Wiener Osterklang unter Johannes Hiemetsberger. Bei einem Gastspiel der Seefestspiele Mörbisch in Daegu (Korea) stand die Sängerin als Orlofsky in der Operette Die Fledermaus auf der Bühne. Die Mezzosopranistin war 2018 Stipendiatin der George London Stiftung der Freunde der Wiener Staatsoper. 2019−2020 war sie als Altistin am Theater St. Gallen engagiert. Ihre ersten Partien dort waren die Dritte Waldelfe in Rusalka und Marte Schwertlein in Faust.

www.estherschollum.at/artists/taisiya-labetskaya