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Pascale Criton

* 1954 in Paris (Frankreich)

Komposition

Pascale Criton studierte Komposition bei Ivan Wyschnegradsky, Gérard Grisey und Jean-Etienne Marie. Darüber hinaus besuchte sie von 1980 bis 1988 die Ferienkurse für neue Musik Darmstadt, absolvierte von 1980 bis 1982 eine elektroakustische Ausbildung am International Centre for Musical Research (CIRM) und besuchte 1986 einen Musikinformatikkurs für Komponisten am IRCAM Paris; 1999 promovierte sie in Musikwissenschaft.

Seit 1980 beschäftigt sich Pascale Criton mit Klangvariabilität, Instrumentaltechniken und der Verräumlichung des Hörens. Als Spezialistin für Mikrotonalität verwendet sie spezifische Stimmungen, sog. scordatura, für verschiedene Instrumente (Violine, Violoncello, Gitarre, Klavier, Akkordeon usw.) in Kombination mit anderen Orchesterinstrumenten, Computern oder auch Hörgeräten. Sie hat mit Musikforschungsstudios wie IRCAM, InaGRM (Radio-France), GMEM (Marseille), GMEA (Albi) sowie Ensembles wie L’Itinéraire, Ensemble 2e2m, Aleph, Accroche Note, Taller Sonoro und Dedalus zusammengearbeitet.

Ihre Werke werden international aufgeführt, u. a. am Centre Georges Pompidou, bei Radio-France, an der Philharmonie de Paris, bei Ars Electronica, Archipel Festival (Genève), Iikhom XX (Tachkent), Biennale di Venezia, Angelica Bologna, McGill (Montreal, Redcat Los Angeles, Documenta 14 Kassel, Tektonik Glasgow und OnlyConnect.

Im Dezember 2020 wird ihre Komposition Plis pour ensemble et captations im Wiener Konzerthaus in Österreich erstaufgeführt.

Pascale Criton lehrte an verschiedenen Universitäten und gibt internationale Workshops. Ihre Werke werden bei Editions Jobert herausgebracht, ihr erste Porträt-CD, Pascale Criton. Infra, erschien 2017 bei Potlatch, daneben publizierte sie u. a. über Gilles Deleuze und Ivan Wyschnegradsky.

www.pascalecriton.com

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